Glaube

Wenn das Wort "Glaube" fällt, wird es vielfach mit Spiritualität verbunden. Dennoch sagen viele "ich glaube", wenn sie meinen "ich denke".

Im zweiten Sinne meint das "ich glaube" - synonyom zu "ich denke" - dass ich es nicht weiß.

Das Wort Glaube im Sinne von Religiosität bzw. Spiritualität geht über das "nicht wissen" hinaus.

Warum? Weil es etwas addiert, was dem normalen Denken fehlt. Die Berücksichtigung des Herzens, der Emotionen. Was man tief im Innersten fühlt, ist im Einklang mit den Gedanken. Dies führt dann ggf. zum Glauben an eine höhere Macht. Doch gibt es ernst zu nehmende "Beweise", dass die Macht des Glaubens oder auch des Betens irgendeine Auswirkung hätte?

Der lediglich intellektuell geschulte Geist-Mensch, für den nur Wissenschaft die Wahrheit unseres Daseins repräsentiert und das, was man "beweisen" kann, lehnt in der Regel solcherlei Dinge ab. Allzu schnell begibt man sich auf das Glatteis des Nicht-Fakten-basierten Denkens ...

Doch es gibt solche winzigen Ausschnitte im Leben, die uns zeigen können, dass da mehr ist. Wer glücklich ist, erfährt sie am eigenen Leibe. Und wie bei allen spirituellen Erfahrungen ist es schwer, sie einem anderen Menschen zu vermitteln.

Doch manchmal gelingt dies. Eine Erzählung, die mich sehr beeindruckte, ist die vom "Bibelraucher" ...

Der Bibelraucher